KOMMUNALWAHL 6. Mai 2018

 

Übersicht:

Kandidaten der SPD-Aumühle für die Kommunalwahl am 6. Mai 2018

Kandidaten der SPD-Aumühle im Wahlkreis I

Kandidaten der SPD-Aumühle im Wahlkreis II

Kandidaten der SPD-Aumühle im Wahlkreis III

Unsere Liste

Einteilung der Wahlkreise in Aumühle

Unserer Kreistagskandidat

Blickpunkt Aumühle 2018

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Kandidaten der SPD-Aumühle für die
Kommunalwahl am 6. Mai 2018

 

Die Mischung macht‘s – für die Kommunalwahl am 6. Mai sind neben langjährig in der Kommunalpolitik erfahrenen Mitgliedern auch junge Aumühlerinnen und Aumühler bereit, die Zukunft des Ortes mitzugestalten.

Oberstes Ziel der neuen SPD-Gemeindevertreter wird es sein, die solide Arbeit ihrer Vorgänger fortzusetzen. Das sind z.B.:

•Nach über 10 Jahren hat die SPD-Fraktion erreicht, dass auf allen Gemeindestraßen Tempo 30 eingeführt wird.
•Auch der barrierefreie Ausbau des Katzenstieges zwischen Bleicherstraße und Bismarckallee ist jetzt endlich beschlossene Sache, und die erforderlichen Mittel stehen im Gemeindehaushalt 2018 zur Verfügung. Nachdem die Gemeindevertretung im November 2017 einstimmig für den Ausbau des Katzenstiegs gestimmt hatte, hat die gleiche Gemeindevertretung in ihrer letzten Sitzung am 19. April 2018 gegen die Stimmen der SPD mehrheitlich beschlossen, dem Projekt den Geldhahn zu zu drehen. Hoffentlich wird die nächste Gemeindevertretung diese Entscheidung noch einmal überdenken und sich dabei mehr von den Interssen der Aumühler Bürgerinnen und Bürger leiten lassen als von Bauchgefühlen.

Unsere Schwerpunkte für die kommenden fünf Jahre sind u.a.:

- Ausgeglichene Finanzen

Wesentliches Element einer eigenständigen Politik der Gemeinde ist finanzielle Unabhängigkeit. Nur solange die Gemeinde in der Lage ist, ihre laufenden Ausgaben aus eigenen Mitteln, ohne Kreditaufnahme, zu bestreiten, kann sie allein über den Gemeindehaushalt entscheiden. Deshalb müssen alle Pläne zur Sanierung von Straßen, Sportanlagen etc. finanzierbar sein. Es gilt auch hier, dass sinnvolle, zukunftsweisende Entscheidungen getroffen werden und nicht immer wieder in Provisorien investiert wird. In der vergangenen Wahlperiode wurden gewaltige und teure Planungen in Gang gesetzt und teilweise auch schon Geld dafür bereitgestellt, ohne dass etwas verwirklicht wurde. Jetzt müssen endlich Taten folgen.  

Der Sanierungsrückstand ist riesig. Allein für die Sanierung von Straßen und Regensielen werden in  den nächsten 5 bis 10Jahren etwa 10-Millionen Euro benötigt. Das Land wird entsprechende Gelder für Infrastrukturmaßnahmen zur Verfügung stellen müssen, da die Gemeinde vieles nicht alleine finanzieren kann. Eine Finanzierung des Straßenausbaus über die Grundsteuer statt über Ausbaubeiträge würde die Bürger doppelt belasten, da ein Teil des höheren Steueraufkommens über Umlagen an Amt, Kreis und Land abgeführt werden muss und somit nicht für örtliche Vorhaben verwendet werden kann. 

Die Gemeinde muss alles tun, um unnötige Ausgaben zu vermeiden, damit diese Sanierungsmaßnahmen nach den finanziellen Möglichkeiten bewältigt werden können. Die SPD will nachfolgenden Generationen eine intakte Infrastruktur und solide Gemeindefinanzen überlassen. 

- Familie und Jugend 

In den letzten Jahren sind immer mehr junge Familien nach Aumühle gezogen und haben in der Gemeinde eine Vielzahl von qualitativ guten Einrichtungen vorgefunden. Die SPD wird sich dafür stark machen, dass diese Qualität auch weiterhin erhalten bleibt. Der direkte Kontakt zu den Menschen vor Ort ist dabei sehr wichtig, um mögliche Verbesserungen zu ermitteln und diese einzubringen. Wichtige Aufgaben werden auch sein, dass sich die Angebote an dem benötigten Bedarf orientieren und sich die Einrichtungen noch stärker miteinander vernetzen. 

Für die Jugendlichen gibt es ebenfalls tolle Angebote in der Gemeinde – bisher jedoch keine kontinuierliche Einbeziehung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalpolitischen Entscheidungen und Prozessen. Die Schülerwahl zeitgleich zur Bundestagswahl 2017 war ein erster Schritt – die SPD wird sich dafür einsetzen, dass weitere Schritte folgen und die Gründung eines Jugendbeirates initiieren. So bekommen die jüngeren Gemeindemitglieder ebenfalls eine Stimme und werden früh in demokratische Prozesse eingebunden. 

- Sanierung der Gemeindewohnungen 

Die Gemeinde Aumühle hat etwa 130 Wohnungen, die über eine Verwaltungsgesellschaft vermietet werden. Immer wenn ein Mieter auszieht, wird die betreffende Wohnung grundsaniert, bevor sie an einen neuen Mieter gegeben wird. Das ist bei einem Großteil der Wohnungen bereits geschehen, aber einige sind noch in dem alten Zustand. Von Seiten der Mieter gibt es immer wieder Klagen über Feuchtigkeit und kalte Wände. Meistens wird ihnen vorgeworfen, sie würden nicht richtig lüften und heizen, was in Einzelfällen auch zutreffen mag. Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass zur Grundsanierung in Zukunft auch die energetische Sanierung gehört, um Feuchtigkeit und Schimmel entgegen zu wirken und die Wohnqualität zu steigern. 

Da die Mieteinnahmen positiv zum Gemeindehaushalt beitragen, muss auch weiterhin etwas für den Erhalt und die Verbesserung der Wohnungen getan werden. 

- Baumschutz 

Der Charme von Aumühle beruht auf seiner Nähe zum Sachsenwald und den vielen großen Grundstücken mit altem Baumbestand. Hierin unter-scheidet sich unsere Gemeinde wesentlich von umliegenden Orten. Damit dieser hohe Wohnwert so erhalten bleibt, wurde bereits 1984 eine Baumschutzsatzung erlassen. Vor 5 Jahren wurde der Baumschutz dahingehend geändert, dass Nadelbäume und einige Laubbaumarten nicht mehr unter den Schutz der Satzung fallen. Anders im Gebiet um die Kuhkoppel: hier sind viele alte Fichten, Douglasien und Kiefern weiterhin durch den Bebauungsplan Nr. 2 geschützt. Das führte bereits zu Verwirrung bei vielen Bürgern und selbst der Bürgermeister verlor wohl den Überblick, wie die Fällung von ca. 25 geschützten Bäumen Anfang 2016 im Grünstreifen der Kuhkoppel zeigte. Noch undurchsichtiger wird die Lage durch die Tatsache, dass Ortsbild prägende Bäume auch durch das Landesnaturschutzgesetz geschützt sind. Anträge nach diesem Gesetz werden beim Kreis in Ratzeburg bearbeitet. Welcher normale Bürger soll da noch durchsteigen? 

Die SPD ist der Meinung, dass alle Anträge zur Fällung von Bäumen vor Ort (Amt) entgegengenommen, entschieden bzw. weitergeleitet werden sollen – nicht in Ratzeburg. Dafür brauchen wir eine Baumschutzsatzung. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Bürger qualifiziert beraten, ihre Interessen durch gemeindlichen Gremien angemessen berücksichtigt und das Ortsbild kann vor brutalen Kahlschlägen bewahrt werden. 

 

Was sagen die anderen:

"Die CDU ist stolz darauf, auch für die nächste Legislaturperiode in bewährter Tradition einen Bürgermeister-Kandidaten stellen zu können. Diesmal eine Kandidatin: Frau Dr. Andrea Nigbur, die sich freuen würde, die erfolgreiche Arbeit von Bürgermeister Dieter Giese fortzusetzen." 

Erinnern wir uns: Vor der Kommunalwahl im Jahre 2013 weigerte sich die CDU-Aumühle Dieter Giese erneut als Gemeindevertreter aufzustellen. Da nur Gemeindevertreter zum Bürgermeister gewählt werden können, wollte die CDU so verhindert, dass Herr Giese wieder Bürgermeister wird. Er gründete daraufhin eine eigene Wählergemeinschaft (WB) und wurde schließlich mit den Stimmen von WB, UWG und FDP nach drei vergeblichen Anläufen im vierten Wahlgang wieder gewählt.  

Hat die CDU so ein kurzes Gedächtnis? 

 

Alle Kandidaten erreichen Sie per E-mail
unter dem jeweiligen vornamen @spd-aumuehle.de
.

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Im Wahlkreis I kandidieren:

 

 

David Mertens, Uwe Edler und Burghart Tessendorff

 

David Mertens

Dipl. Ing. Elektrotechnik, Projektpartner/Teamleiter TDD, 45 Jahre - Zum Wiesengrund 6, Tel.: 975882

Meine Frau und ich wohnen seit 2008 in Aumühle und haben zwei Kinder. Ich arbeite in Hamburg als Projektpartner und Team-Leiter bei einen der größten Projektsteuerer Deutschlands im Bereich der Technisch-wirtschaftlichen Bauberatung. Mein Ziel ist es, für mehr kommunalpolitische Transparenz in den Projekten zu sorgen. Gern möchte ich meine beruflichen Erfahrungen für die Gemeinde hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Beratung einbringen.

 

Uwe Edler

Selbständiger Augenoptiker, 63 Jahre - Große Straße 3, Tel.: 6836

Ich wohne seit 1982 mit meiner Familie in Aumühle. Über 20 Jahre bin ich in der Gemeinde politisch aktiv, in der Gemeindevertretung, dem Bauausschuss, dem Beirat der Stiftung und dem Sozial- und Liegenschaftsausschuss. In den letzten 5 Jahren war ich Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. Mein Ziel ist eine konstruktive Zusammenarbeit aller Parteien, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger für Aumühle zu erreichen.  

 

Burghart Tessendorff

Rentner, 73 Jahre - Bleicherstraße 13, Tel.: 2548

Zuletzt war ich als Druckmaschinenführer tätig und mehrere Jahre hindurch Vorsitzender des Betriebsrates der Firma. Ich lebe seit 1976 mit meiner Frau in Aumühle. Unsere Hobbys sind Mineralien und meine Geburtsstadt Danzig. In der Kommunalpolitik bin ich seit 1986 aktiv, Gemeindevertreter von 1990 bis 2013. Schwerpunkte meiner Tätigkeit liegen im Bereich Kultur, Bildung und Sport – 5 Jahre als Vorsitzender des Fachausschusses.

 

 

 

 

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Im Wahlkreis II kandidieren:

 

 

Damir Lujic, Axel Mylius und Lars Jeckstadt-Borchert

 

Damir Lujic

Bankfachwirt, 40 Jahre - Bürgerstraße 

Ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern seit 2011 in Aumühle und möchte mich als Familienvater, TuS-Mitglied , Mitglied im Kirchengemeinderat unserer Kirche und als Mitglied der SPD Aumühle für den fraktionsübergreifenden Dialog bemühen zum Zweck des Wohls unserer Gemeinde. Insbesondere bei Themen wie  Verkehrsberuhigung, Förderung des Verdienstes unseres TuS für Alte und Junge. Die politische Mitsprache in Eigentumsfragen sollte sich zukünftig vornehmer und zurückhaltender geben als bisher. Darum - liebe Aumühler - kandidiere ich und bitte um Ihre Stimme.

 

 

Axel Mylius

Diplom Biologe, 72 Jahre - Birkenstraße 5, Tel.: 3572

Seit 1974 bin ich Gemeindevertreter in Aumühle und war in allen Ausschüssen der Gemeinde tätig. Ich war 8 Jahre zweiter stellvertretender Bürgervorsteher, von 1990 bis 2013 erster bzw. zweiter stellv. Bürgermeister sowie 27 Jahre lang SPD-Fraktionsvorsitzender. Die in diesen 44 Jahren erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen möchte ich an die "junge Generation" der SPD in den kommunalen Gremien weitergeben und so deren neue Ideen und Initiativen mit Kontinuität verbinden. 

 

Lars Jeckstadt-Borchert

Dipl.-Kfm., Controller, 38 Jahre - Ernst-Anton-Str. 15, Tel.: 0170-4802878

2013 sind meine Frau und ich nach Aumühle gezogen; wir haben zwei kleine Kinder, die in die Krippe bzw. den Kindergarten gehen. Aumühle ist ein toller Ort für Familien. Damit das auch in Zukunft so bleibt (oder noch besser wird) sind Investitionen in Infrastruktur, Freizeit- und Betreuungsangebote dringend erforderlich. Diese Investitionen in Aumühles Zukunft sind sinnvoll voranzutreiben, bei gleichzeitigem Erhalt der soliden Gemeindefinanzen. Dafür werde ich mich einsetzen.

 

 

 

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Im Wahlkreis III kandidieren:

 

 

Prof. Dr. Klaus Baumann, Birte Engljähringer und Frank Erkelenz

 

Prof. Dr. med. Klaus Baumann

Arzt, 72 Jahre - Müllerkoppel 20, Tel.: 2485

In Aumühle aufgewachsen, war ich früh in hiesigen Jugendgruppen (Pfadfinder, Jugendring) engagiert. Von 1975 bis 1978 war ich Gemeindevertreter und Vorsitzender der SPD-Fraktion. Nach langem berufsbedingten Aufenthalt im Ausland wurde ich bald nach meiner Rückkehr erneut in die Aumühler SPD-Fraktion aufgenommen. Von 2003 bis 2013 war ich wieder Gemeindevertreter, ab 2004 Fraktionsvorsitzender. Mein besonderes Augenmerk gilt den Finanzen der Gemeinde. Seit 2013 bin ich bürgerliches Mitglied des Finanzausschusses. 

 

Birte Engljähringer

Kommunikationsberaterin, 42 Jahre - Eichhörnchenweg 16, Tel.: 9941 550

Vor vier Jahren bin ich mit meinem Mann und meinen Kindern (jetzt 6, 4 und 2 Jahre alt) nach Aumühle gezogen. Seit 2016 bin ich als bürgerschaftliches Mitglied im Umweltausschuss tätig und habe Themen, wie den Ausbau des Katzenstieges und den Beschluss zur Tempo-30-Zone im ganzen Ort, mitgestaltet. Ich möchte mich für die Weiterentwicklung und den Ausbau von qualitativ guten Angeboten für die Familien und die Förderung der Beteiligung von Jugendlichen in unserer Gemeinde einsetzen.

 

Frank Erkelenz

Beamter, Diplom-Kriminologe, 56 Jahre - Eichhörnchenweg

Ich bin seit 1985 SPD-Mitglied, war in Hamburg und in Aumühle (seit 2001) kommunalpolitisch tätig. Hier habe ich mich maßgeblich an den Anwohnerinitiativen für Lärmschutz und die anstehenden Straßensanierungen beteiligt.

Ich stehe für den sinnvollen Einsatz von Steuergeldern. Gerade deshalb müssen die Prozesse zwischen Amtsverwaltung und Gemeindevertretung / Ausschussarbeit  optimiert werden. 

Meines Erachtens sollten (gemeinde)politische Entscheidungen grundsätzlich rational und unabhängig von parteipolitischen Interessen erfolgen.

 

 

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Unsere Liste:

 

In der Reihenfolge der Listenplätze:

Uwe Edler, Birte Engljähringer, Lars Jeckstadt-Borchert, David Mertens, Anika Habersaat, Damir Lujic, Frank Erkelenz, Thilo v. Bülow, Heiko Messerschmidt, Gabriele Garmsen, Anne Lujic, Axel Mylius, Barbara Neinass, Burghart Tessendorff, Prof. Dr. Klaus Baumann, Hans Keller. 

 

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Unser Kreistagskandidat: Jürgen Holst

 

 

 

Ich heiße Jürgen Holst, bin gelernter Krankenpfleger und als Pflegedienstleiter in Rente gegangen. Ich wohne in Gudow, bin verheiratet und habe einen Sohn und zwei Enkelkinder.

In der Kommunalpolitik konnte ich als Gemeindevertreter und Gudower Bürgermeister sowie als Mitglied im Kreistag über viele Jahre Erfahrungen sammeln. Außerdem bin ich im Kirchengemeinderat aktiv.

Viele sagen, unsere Partei soll weiblicher und jünger werden. Ich bin der Meinung, dass wir auf die Erfahrung und das Wissen der Älteren nicht verzichten können. Deshalb will ich meine Erfahrung und mein Wissen einbringen und sehe meine Schwerpunkte in der  Umwelt und Sozialpolitik. Dafür bitte ich um Ihre Stimme.

 

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